neuer Kehrbezirk

Ich wechsele zum 01.09.19 den Kehrbezirk nach Witten und möchte mich in diesem Rahmen von meinen Kunden verabschieden und mich für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Witten liegt wesentlich näher zu meinem Wohnort, außerdem kenne ich den Bezirk, da ich vor meiner Selbstständigkeit viele Jahre dort gearbeitet habe.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für neuer Kehrbezirk

Energieagentur NRW stellt Solarkataster vor

Iserlohn

Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh. Das ist das Ergebnis des landesweiten Solarkatasters, welches das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erstellt hat.

Zum Solarkataster für NRW

„Strom dort zu produzieren, wo er verbraucht wird, ist einer der großen Vorteile der Dachflächen-Photovoltaik“, erläuterte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Dabei versiegeln Solaranlagen auf Dächern keine zusätzliche Fläche, was gerade im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung ist. Und sie ermöglichen durch Einbindung von Speichern und Ladepunkten dezentrale Quartierskonzepte, die die Energiewende voranbringen. Mit dem Solarkataster machen wir diese großen Potenziale insbesondere in den Innenstädten sichtbar und stellen Informationen zur Nutzung von Solarenergie für Bürgerinnen und Bürger bereit.“

Derzeit werden lediglich 2,8 Prozent des nordrhein-westfälischen Stromverbrauchs aus Photovoltaik-Dachanlagen erzeugt. Besonders große Potenziale bieten die dicht besiedelten Planungsregionen wie Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet.

Jedes Dach in NRW erfasst

Für den Präsidenten des LANUV, Dr. Thomas Delschen, steht vor allem der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger und Energieversorger im Fokus. Mit einer Onlineanwendung zum Solarkataster hat jeder Hausbesitzer die Möglichkeit, sich seine Potenziale auf dem Dach anzuschauen: „Mit dem Solarkataster NRW ist es möglich, für jedes Dach in Nordrhein-Westfalen belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Solaranlage zu bekommen“, erklärte Delschen. „Auch die Einbindung von Speichern und Elektroautos ist für die Berechnung einer Photovoltaik-Anlage möglich.“

Die vom LANUV landesweit ermittelten Potenziale zeigen, dass Solarenergie auf Dächern einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann: Bei der Umsetzung aller Photovoltaik-Potenziale könnte eine Einsparung von rund 30 Millionen Tonnen CO2 allein in der Stromerzeugung erzielt werden. Das entspricht etwa zehn Prozent des heutigen Treibhausgas-Ausstoßes in Nordrhein-Westfalen. Wird der PV-Strom zum Laden von Elektroautos verwendet, könnten auch auf dem Sektor Mobilität entsprechende Treibhausgasminderungen erzielt werden.

Solarkataster für NRW: Kostenlos, einfach und schnell zu handhaben

Das landesweite Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist das größte Solarkataster in Deutschland und soll als innovatives Internettool Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Energieversorger unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren. Es wird monatlich aktualisiert und enthält neben den Berechnungen für einzelne Dachflächen auch Planungshinweise zur Umsetzung einer Solaranlage. Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit, über einen Link – zugeschnitten auf das jeweilige Gebiet – das Solarkataster in den Internetauftritt einzubinden.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Energieagentur NRW stellt Solarkataster vor

Vortragsliste zum Ausstellertag im EUZ Iserlohn

Iserlohn, zum 11. Ausstellertag im Gebäude der Schornsteinfegerinnung, Gewerbegebiet Rombrock, 58640 Iserlohn, Langer Brauck 1 am Sa. 06.10.2018 10.00 – 16.00 Uhr liegt die Liste des Vortragsforums vor: Vortragsliste-2

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Vortragsliste zum Ausstellertag im EUZ Iserlohn

Ausstellertag im EUZ Iserlohn

IHR
Schornsteinfegermeister lädt ein:
11.Ausstellertage im Gebäude der Schornsteinfegerinnung, Gewerbegebiet Rombrock, 58640 Iserlohn, Langer Brauck 1

Fr. 05.10.2018 17.00 – 20.00 Uhr
Sa. 06.10.2018 10.00 – 16.00 Uhr

Themen u.a.:

Heizung älter als 30 Jahre was muß ich tun?
Kamin- oder Pelletofen……… auch wassergeführt / Vorteile
GAS-KAMIN…………………… in der Ausstellung …

Das EUZ NRW in Iserlohn – eine Einrichtung der Schornsteinfegerinnung
für den Regierungsbezirk Arnsberg- präsentiert innovative Technik und berät zu
den aktuellen Themen Energieeffizienz und Umweltschutz.
Heizungsanlagen bzw. Kamin- und Pelletöfen werden in Betrieb gezeigt,
Herstellerbetriebe zeigen ihre neuesten, auf den Messen aktuell vorgestellten,
Produkte!
Es stehen Ihnen Firmenrepräsentanten Rede und Antwort. In Vorträgen
können Sie sich gezielt zu diversen Themen gezielt informieren.
Vortragsplan ab 15.09.2018 unter www.euz-nrw.de
Besuchen Sie unser EUZ NRW – neutrale Beratung durch Experten!
DI und DO 13-17 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ausstellertag im EUZ Iserlohn

Kosten der Solarstromspeicher sinken weiter (www.geb-info.de)

 

Iserlohn- Für Gebäudeeigentümer ist Strom aus der Dachsolaranlage deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Batteriespeicher helfen, einen größeren Anteil des Photovoltaikstroms selbst zu verbrauchen. Die von Solarstromspeichern sinken derzeit immer weiter, so dass sie bald wirtschaftlich sein werden. Bislang ist dies jedoch meist noch nicht der Fall. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Im Jahr 2017 sind die Durchschnittskosten der Speichersysteme inklusive Installation von 1.550 Euro pro Kilowattstunde Speicherinhalt auf rund 1.300 Euro gesunken. Inzwischen gibt es qualitativ hochwertige Systeme für 1.100 Euro pro Kilowattstunde. Die Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt bei rund 800 Euro – falls die Lebensdauer der Speicher 20 Jahre beträgt. Sinkt die Lebensdauer, sinkt die Wirtschaftlichkeitsgrenze entsprechend. Verbraucher sollten daher bei den Speicherherstellern genau nachfragen, wenn es um die Wirtschaftlichkeit der Powerpakete geht und sich auch über die Garantie erkundigen, rät Franz Pöter vom Solar Cluster.

Strom aus einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach kostet die Eigentümer derzeit 9 bis 11 Cent pro erzeugte Kilowattstunde. „Es rechnet sich daher, möglichst wenig Strom für 25 Cent netto pro Kilowattstunde aus dem Netz zu beziehen und möglichst viel Solarstrom zum Betrieb der elektrischen Geräte im Haus zu verwenden“, sagt Franz Pöter. Ohne Speicher lässt sich jedoch selten mehr als 30 % selbst nutzen. Mit einer Batterie kommen die Eigentümer dagegen auf 50 bis 60 %. Ein höherer Eigenverbrauch ist möglich, wenn der Strombedarf für eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto ebenfalls mit Solarstrom gedeckt wird. Die tatsächlichen Werte hängen jedoch stark vom Verhältnis der Jahreserzeugung an Solarstrom und dem Jahresstrombedarf im Haushalt ab, sowie vom Profil des Strombedarfs über Tag und vom Energieinhalt des verwendeten Speichers. Daher rät Pöter interessierten Hauseigentümern, sich an geeignete Handwerker aus der Region zu wenden, etwa Solarteure, Fachkräfte für Solartechnik oder geschulte Fachleute aus Elektrofachbetrieben.

In der Vergangenheit waren die Kosten für die Batteriespeicher deutlich zu hoch, um sie auch nur annähernd kostendeckend betreiben zu können. Von Ende 2013 bis Ende 2017 haben sich jedoch die Kosten halbiert. Die RWTH Aachen hat diese Zahlen im Rahmen des Speichermonitorings am 16. Juli 2018 veröffentlicht. Allein 2017 sanken die Kosten um rund 15 %. Im Durchschnitt der im Bericht angegebenen Preise hat der Preisrutsch trotz Bundes- oder Landesförderung aber noch nicht dazu geführt, dass sich die Solarspeicher für Hauseigentümer finanziell rechnen. Dafür müssen die Kosten noch weiter sinken.

Dennoch waren Ende 2017 bereits 85.000 Speicher installiert – doppelt so viel wie noch Anfang 2016, so die RWTH. Rund ein Drittel davon wurde von der Förderbank KfW finanziell bezuschusst. 2017 kamen fast 32.000 Speicher neu hinzu. „Etwa jede zweite neue Photovoltaikanlage wird inzwischen zusammen mit einem Speicher installiert“, sagt Jan Figgener von der RWTH. „Für den Gesamtmarkt erwarten wir auch 2018 ein Wachstum. Die Anteile an KfW-geförderten Speichersystemen sind dabei jedoch rückläufig. Dies spricht für ein erfolgreiches Marktanreizprogramm, mit dessen Ende der Markt nun auf eigenen Beinen steht.“

Es ist zu erwarten, dass es danach weiter aufwärts geht: Erstens sollen die Speicherkosten weiter sinken. Zweitens werden nach 2021 die ersten Solaranlagen aus der EEG-Vergütung fallen. Da ihre hohe Einspeisevergütung von 2001 ab diesem Zeitpunkt wegfällt und die dann abgeschriebenen Anlagen nur noch Betriebs-, Wartungs- und Reparaturkosten von 2 bis 4 Cent/kWh verursachen, bieten sich künftig, je nach Preisentwicklung der Speicher, Eigenverbrauch und Speicherung an.

Für die Amortisation eines Speichers ist entscheidend, wie oft Hauseigentümer über die Lebensdauer seine Speicherkapazität nutzen können und damit zusätzlichen Solarstrom statt Strom aus dem Netz verbrauchen. „Für gut ausgelegte Systeme im Haus kann der Speicher 200 bis 250 Mal im Jahr vollständig geladen und entladen werden“, sagt Franz Pöter vom Solar Cluster. „Multipliziert man diesen Wert mit der Lebensdauer in Jahren und dem Energieinhalt in Kilowattstunden, so ergibt sich der zusätzlich selbst genutzte Solarstrom.“ Ersetzt dieser Solarstrom, der ohne Speicher ins Netz eingespeist und derzeit mit 12 Cent pro Kilowattstunde vergütet worden wäre, den Bezug von Netzstrom zu 25 Cent pro Kilowattstunde (netto), so ergibt sich ein „Verdienst“ durch den Speicher von 13 Cent je Kilowattstunde (netto).

Bei einer Lebensdauer von 10 Jahren und 250 Zyklen im Jahr würden pro Kilowattstunde Energieinhalt 2.500 Mal 13 Cent pro Kilowattstunde und damit 325 Euro Stromkosten gespart. Zieht man die Verluste im Speicher ab, reduziert sich der Wert um 10 bis 25 %. Rechnet man eine moderate Strompreissteigerung von 2 % pro Jahr mit ein, kommt man auf rund 400 Euro. Hält der Speicher 20 Jahre, erhöht sich die Wirtschaftlichkeitsgrenze auf rund 800 Euro pro Kilowattstunde Energieinhalt. Abhängig von der erwarteten beziehungsweise vom Hersteller garantierten Lebensdauer sind folglich Speicher mit Kosten unterhalb der genannten Grenzen wirtschaftlich.

Immer mehr Stadtwerke und Speicherhersteller bieten Photovoltaik-Speichersysteme im Zusammenhang mit Stromlieferverträgen an. In dem Fall wird das Stadtwerk oder der Stromversorger zukünftig den Speicher für weitere Netzdienstleistungen wie der Erbringung von Primärregelleistung nutzen und damit die Zahl der Zyklen pro Jahr für den Speicher erhöhen. Dadurch rentieren sich Speicher auch bei höheren Kosten. Die zusätzlichen Zyklen wirken sich auf die Alterung des Speichers nur wenig aus, denn dominierend ist für stationäre Batteriespeicher die kalendarische Alterung – also die Alterung aufgrund der Standzeit, nicht die Alterung aufgrund der wiederholten Be- und Entladung. Wichtig für Käufer: Sie sollten die Bedingungen prüfen, etwa die Länge des Stromliefervertrages.

Für Industriebetriebe können Speicher weitere Dienstleistungen übernehmen. Etwa die Absicherung gegen Stromausfall oder das Verringern der Leistungsspitzen beim Bezug elektrischer Energie. Das reduziert den Leistungspreis. Damit können die Betriebe neben dem Deckungsbeitrag aus Eigenverbrauchserhöhung auch Deckungsbeiträge aus den anderen Dienstleistungen erwirtschaften.

Im privaten Bereich gibt es bislang lediglich den Gewinn aus der Eigenverbrauchserhöhung. Dieser Gewinn steigt mit dem Unterschied zwischen Einspeisevergütung und Strompreis. Wenn eine Photovoltaikanlagen aus der EEG-Förderung fällt, erwirtschaftet jede zusätzliche Kilowattstunde selbst verbrauchter Solarstrom nicht 13 Cent pro Kilowattstunde durch das Vorhandensein des Speichers, sondern rund 20 Cent. Zusammen mit der zu erwartenden Preisreduktion werden Speicher dann in einem neuen Licht stehen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Kosten der Solarstromspeicher sinken weiter (www.geb-info.de)

Kesseltausch spart nur wenig Energie und CO2

Iserlohn

GEB Newsletter: 06-2018/Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)

Der Ersatz eines alten Heizkessels durch einen modernen Brennwertkessel spart deutlich weniger Energie als vielfach angenommen. Je nach ausgetauschtem Heizkessel variieren die typischen Einsparungen zwischen 2 und 15 %. Das ist die zentrale Aussage eines Gutachtens, das der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) vorgestellt hat.

„Keine wirksame Klimaschutzmaßnahme“

„Es ist keine wirksame Klimaschutzmaßnahme, lediglich einen älteren fossil befeuerten Heizkessel durch einen neueren auszutauschen“, sagt Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik beim BEE. In der öffentlichen Diskussion werden häufig Einsparungen von bis zu 30 % Energie und CO2 suggeriert, wenn alte Heizkessel durch neue mit Brennwerttechnik ersetzt werden. Diese Behauptungen werden sowohl durch das vom Beratungsunternehmen Econsult erstellte Gutachten als auch durch Realbetrieb-Untersuchungen widerlegt. Dem Gutachten zu Folge variiert die Minderung stark in Abhängigkeit des zu ersetzenden Kessels; sie bewegt sich je nach Effizienz des alten Kessels zwischen 2 und 15 %. Pfeiffer: „Für das Klima macht dies am Ende keinen wirklichen Unterschied.“

„Der Ausstieg aus fossil befeuerten Heizungen muss jetzt starten“

Nach Einschätzung des BEE sorgt das Festhalten an fossil befeuerten Heizkesseln für ein hohes Lock-In-Risiko und stünde damit der Erreichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele im Wege. „Heizkessel sind in Deutschland in der Regel mehrere Jahrzehnte in Betrieb. Der Ausstieg aus fossil befeuerten Heizungen muss jetzt starten, wenn der Wärmesektor seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten soll“, mahnt Pfeiffer. Es sei höchste Zeit, auf CO2-freie und CO2-neutrale Heiztechnologien wie Solarthermie, Erdwärme, Holz, Biogas und weitere Grüne Gase umzusteigen. So würde zum Beispiel ein Kombisystem mit Holzpellets und Solarthermie oder Wärmepumpe und Solarthermie eine umfassende Dekarbonisierung ermöglichen. Pfeiffer: „Es gibt keinen Grund, den Einsatz Erneuerbarer Wärmetechnologie um weitere Jahrzehnte zu verzögern.“

Download des Gutachtens „Einsparungen von Endenergie und CO2 beim Ersetzen alter Heizkessel durch Brennwertkessel – eine detaillierte Betrachtung von Einsparpotentialen in Abhängigkeit der Ausgangslage“

Fakt ist: Der Gebäudesektor trägt bislang zu wenig zur Dekarbonisierung bei. Der BEE ist der Ansicht, dass die nun vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse große Relevanz haben für die Förderstrategie der Bundesregierung. „Die Arbeit der vorgesehenen Kommission im Gebäudesektor sollte ebenso wie die Umsetzung des Klimaschutzplans in ein Klimaschutzgesetz auf der Basis fundierter wissenschaftlicher Daten anstelle von Werbeversprechen basieren“, so Pfeiffer. Der BEE hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass die Förderung rein fossil betriebener Heizungen und Klimaschutz nicht zusammenpassen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Kesseltausch spart nur wenig Energie und CO2

Umweltbundesamt bestätigt Reduzierung der Feinstaubemissionen um 30 %

Iserlohn

Lange Zeit wurde in der Öffentlichkeit mit Bezug auf das Datenmaterial des Umweltbundesamtes (UBA) die Aussage gestreut: „Holzfeuerungen produzieren mehr Feinstaub als der Straßenverkehr.“ Dies führte bei den Verbrauchern zu Verunsicherung, denn die vermeintlich positive CO2-Einsparung durch Nutzung regenerativer Brennstoffe
schien vor diesem Hintergrund hinter der massiven Feinstaubproduktion der
Holzöfen zu verblassen. Aussagen wie „Kaminöfen sind der neue Diesel” taten
ihr Übriges und bereiteten den Nährboden für Forderungen nach Verbrennungsverboten. In der Zwischenzeit hat das Umweltbundesamt das zitierte Zahlenmaterial jedoch neu berechnet und aktualisiert. Wie die Neuberechnung mit korrigierten Emissionsfaktoren zeigt, haben sich die Feinstaubemissionen an Holzfeuerungen seit
der Novelle der 1. BImSchV im Jahr 2010 deutlich verringert. Bei den Feinstaubfraktionen PM25 und PMN beträgt die Reduzierung von 2010 bis 2015 etwa 30 Prozent.
Diese positive Entwicklung ist auch auf die Wirksamkeit der novellierten 1. BImSchV zurückzuführen. Seit 2010 gelten erstmalig verbindliche Staub-und CO-Grenzwerte für Kamin-, Kachelöfen und weitere Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe.
Abhängig vom jeweiligen Baujahr werden diese Feuerstätten stufenweise mit Staubabscheidern nachgerüstet, modernisiert oder stillgelegt, wenn die vorgegebenen Grenzwerte (Stufe 1 bzw. Stufe 2) nicht eingehalten wurden. Entsprechende Nachweise waren dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger vorzulegen und wurden von diesem dokumentiert. Gerade bei Feuerstätten für feste Brennstoffe spielt auch das Betreiberverhalten eine wichtige Rolle. An diesem Punkt setzt die 2010 ebenfalls
neu eingeführte Beratungspflicht nach 1. BImSchV an. Bei der Feuerstättenschau, bei einem Betreiberwechsel oder bei Neuinstallation beraten Schornsteinfeger zum richtigen Betreiben einer Feuerungsanlage für feste Brennstoffe sowie zur Brennstofflagerung. Mit einer Holzfeuchtemessung kann der Schornsteinfeger feststellen, ob der Brennstoff geeignet ist, denn die Verwendung zugelassener, geeigneter, richtig aufbereiteter, ausreichend trockener und fachgerecht gelagerter Brennstoffe ist eine Grundvoraussetzung für den emissionsarmen Betrieb einer Feuerstätte.
Anders als Einzelraumfeuerungen werden Heizkesseln für feste Brennstoffe wie Pellet-Scheitholz- oder Hackschnitzelheizungen wiederkehrend hinsichtlich ihrer Einhaltung
der vorgegebenen Staub- und Kohlenmonoxid-Grenzwerte überprüft.
Seit der Novelle der 1. BImSchV wird diese Überprüfung durch das Schorn-steinfegerhandwerk auch im kleineren Leistungsbereich zwischen 4 und
15 Kilowatt durchgeführt. Anlagen, die die vorgeschriebenen Grenzwerte
nicht einhalten konnten. mussten mit Staubabscheidern nachgerüstet oder
aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ersetzt werde.

Quelle: Schornsteinfegerhandwerk 04/18 Alexis Gula, Vorstand Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Umweltbundesamt bestätigt Reduzierung der Feinstaubemissionen um 30 %

07.10.2017 Ausstellertag im Energieeffizienz- und Umweltzentrum NRW

Das EUZ NRW in Iserlohn – eine Einrichtung der Schornsteinfegerinnung
für den Regierungsbezirk Arnsberg- präsentiert innovative Technik und berät zu
den aktuellen Themen Energieeffizienz und Umweltschutz.
Heizungsanlagen bzw. Kamin- und Pelletöfen werden in Betrieb gezeigt,
Herstellerbetriebe zeigen ihre neuesten, auf der Messe aktuell vorgestellten,
Produkte auf!
Schornsteinfegermeister beraten zu der am 26.09.2015 in Kraft tretenden
Ökodesign-Richtlinie (ErP) und zeigen ihnen Auswirkungen für ihre bestehende
Heizungsanlage auf!
Es stehen Ihnen Firmenrepräsentanten Rede und Antwort. In Vorträgen
können Sie sich gezielt zu diversen Themen informieren.

Kundeninfo 10.AT-2

 

Schornsteinfegerinnung, Gewerbegebiet Rombrock, 58640 Iserlohn, Langer Brauck 1

Vortragsliste-1

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für 07.10.2017 Ausstellertag im Energieeffizienz- und Umweltzentrum NRW

Preisentwicklung bei Holzpellets – Der Holzpellet-Preis-Index

Seit 2002 erhebt C.A.R.M.E.N. e.V. monatlich Daten zur Preisentwicklung bei Holzpellets in Form von Angebotspreisen. In die Erhebung werden alle uns bekannten Lieferanten von Holzpellets in Deutschland und Österreich (derzeit etwa 450 verschiedene Firmen) einbezogen. Jeden Monat erhalten wir um die 80-90 detaillierte Rückmeldungen von Firmen, die durch ihre Angaben zur Preisgestaltung die Markttransparenz im Bereich der Holzpellets aktiv unterstützen (siehe unten).

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse des einzigen neutralen und transparenten Pellet-Preis-Index Deutschlands.

Die Preisangaben beziehen sich auf die Lieferung im Umkreis von 50 Kilometern und beinhalten die aktuell gültige Mehrwertsteuer sowie alle in Frage kommenden Pauschalen für Lieferung, Wiegen, Einblasen o. Ä.

PP_5t_Vgl_4a

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Preisentwicklung bei Holzpellets – Der Holzpellet-Preis-Index

Neuer Auszubildender im Team

Am 01.08.2016 hat Herr Julius Neurath aus Iserlohn seine Ausbildung zum Schornsteinfeger begonnen.

IMG-20161128-WA0001

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Neuer Auszubildender im Team